Warum eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung wichtig ist

Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung oder im Fachjargon auch Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) genannt, gleicht die Versorgungslücke aus, die entsteht, wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr oder nicht mehr voll erwerbsfähig ist.
Der Verlust der Erwerbsfähigkeit ist keine Seltenheit, jeder vierte Arbeitnehmer muss vor Erreichen des Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Arbeitsverhältnis ausscheiden. Während früher hauptsächlich körperliche Probleme wie Herzinfarkte, Krebs und Schlaganfälle ursächlich waren, führen immer häufiger auch streßbedingte psychische Schädigungen zum vorzeitigen Ende der Beschäftigung.
Die Wahrscheinlichkeit, seine Arbeitsfähigkeit zu verlieren ist also recht hoch und eine finanzielle Absicherung für den Fall des Falles mehr als sinnvoll.
Die Arbeitsunfähigkeitsversicherung greift allerdings nicht nur bei Leuten, die tatsächlich in einem Arbeitsverhältnis stehen. Auch Hausfrauen und Studenten werden durch die BU abgesichert, denn auch für die Tätigkeiten der Hausfrau muss im entsprechenden Fall eine Ersatzkraft eingestellt werden. Studenten sind erst nach fünf Jahren im Arbeitsverhältnis durch die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert.
Bei den Versicherungen gilt es, zu vergleichen. Der Grad der Unfähigkeit, der von der Versicherung zur Erbringung einer Leistung gefordert wird, kann variieren. Auch interessant ist, ob die jeweilige Versicherung eventuell in einen Ersatzberuf verweisen darf, der mit dem bisherigen vergleichbar ist, aber auch mit der gesundheitlichen Einschränkung noch ausgeübt werden kann. Ebenso sollte man sich darüber informieren, wie oft der Anbieter der Versicherung wegen Nichtleistung verklagt wird. Bei einer hohen Prozessquote sollte man hellhörig werden.
Eine gute BU ist darüber hinaus flexibel an die Lebensumstände anpassbar. Gerade wer in jungen Jahren eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abschließt, sieht sich für gewöhnlich zahlreichen Veränderungen im Laufe des Älterwerdens gegenüber. Heirat, Kinder, Wechsel des Arbeitsverhältnisses oder der Sprung zur Selbständigkeit fordern möglicherweise Anpassungen der Versicherung.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 24. Juli 2009 um 16:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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